Über uns
VORSTELLUNG DER ORGELBAUFIRMA ANTON ŠKRABL, S. P.
Unsere Werkstatt befindet sich in Slowenien, in Rogaška Slatina, das 500 km von München und 100 km von Graz entfernt ist. Die Ausbildung als Orgelbaumeister habe ich in Deutschland gemacht, in der Orgelbauschule in Ludwigsburg, das Praktikum in der Orgelbauwerkstatt Hubert Sandtner in Dillingen. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und Praktikum kehrte ich als erster ausgebildeter Orgelbauer in Slowenien seit dem Jahr 1940 in die Heimat zurück. Als Fachmann für Orgelbau habe ich an der Entstehung der Diözesanorgelbauwerkstatt in Maribor teilgenommen und da auch eine Arbeitsstelle angenommen. Nach ungefähr einem Jahr habe ich mich für einen selbständigen Weg auf dem Fachgebiet des Orgelbaues entschieden und im Jahre 1990 eine eigene Werkstatt gegründet.
Heute ist unsere Werkstatt eine der größten in Europa, mit ca. 60 Mitarbeitern. Wir dürfen uns aber auch damit rühmen, dass wir sehr erfolgreich sind, denn zu dieser Zeit wird gerade unsere 255. Orgel angefertigt. Unsere Instrumente kann man in mehr als 20 verschiedenen Staaten hören und sehen:
- 112 Orgeln in Slowenien,
- 16 Orgeln in Kroatien,
- 43 Orgeln in Österreich,
- 31 Orgeln in Deutschland,
- 3 Orgeln in Russland,
- 8 Orgeln in Belgien,
- 10 Orgeln in Italien,
- 1 Orgel in Luxemburg,
- 6 Orgeln in USA,
- 1 Orgel in Portugal
- 3 Orgeln in Niederlanden,
- 1 Orgel in Polen,
- 14 Orgeln in Großbritannien,
- 1 Orgel in Frankreich,
- 1 Orgel in Tschechien,
- 1 Orgel in Dänemark,
- 2 Orgeln in Bosnien und Herzegowina,
- 1 Orgel in Nigeria, unsere Pfeifen sind aber auch in die Orgeln in Seoul in Korea und in China eingebaut.
Wir fertigen neue, klassische mechanische Orgeln, mechanische Orgeln mit zusätzlicher Elektroregister- und Tontraktur mit Einbau modernster Computergeräte, die wir in jedes mechanisches und pneumatisches Orgelsystem einbauen können. Wir beschäftigen uns auch mit Restaurierungen und Rekonstruktionen aller Bauarten und sorgen für Wartung und Serviceleistungen der Orgel.
Anlagenbau für Orgelgestaltung und Orgelkonstruktion führen wir in eigener Werkstatt durch. Von 1990 bis zum 1992 wurden unsere Pläne handgezeichnet, seit dem Jahr 1992 zeichnen wir aber alles mit Computer mithilfe von AUTO-CAD und anderen Programmen, die der Orgelkonstruktion angepasst sind. Für jedes Projekt, das wir planen, wird der Raum von unseren Mitarbeitern persönlich genau besichtigt und vermessen. Besonders viel Aufmerksamkeit wird der Raumakustik geschenkt, die eine Schlüsselbedeutung beim Planen der Orgel hat, besonders beim Bestimmen von Mensuren und der Abstimmung des Klanges auf den gesamten Raum. Ebenso ist es schon bei der Besichtigung sehr wichtig, wie die Windladen bzw. die Pfeifen in Bezug auf die Verfügbarkeit des Raumes für das Instrument verteilt werden.
Um zu entstehen und ihrem Zweck dienen zu können, wo immer sie aufgestellt ist, braucht eine Orgel einen Orgelbauer mit sehr viel künstlerischer, musikalischer, handwerklicher und schöpferischer Inspiration.
Meistens haben wir Gelegenheit, ein neues Instrument für Räume zu planen und anzufertigen, die schon eine sehr reiche kulturell-geschichtliche Identität haben, deshalb ist es wichtig, ihre Originalität zu beachten und so das Instrument der Architektur, Technik, Akustik und Musikart anzupassen. Originalität, Schönheit, Charakter und Mächtigkeit einer jeder Orgel sind also schon beim Entstehen in großem Maß von diesen Faktoren abhängig und verbinden sich mit der inneren Ausstattung und Akustik jeden Raumes. Denn nicht zuletzt ist jedes Instrument und jede Pfeife, von denen es in der Orgel manchmal auch mehrere Tausend gibt, ein Unikat, das uns Jahrhunderte begleitet. Daher muss man sich bereits bei der Planung einer neuen Orgel besonders viel Mühe geben, denn schon die Architektur jeder Kirche und jeden Saales ist etwas Einzigartiges und Ungewöhnliches, das mit der neuen Orgel harmonisieren muß.
Normalerweise entwerfen wir die Stilistik, das äußere Aussehen der Orgel ( Orgelprospekt) selber. Fallweise arbeiten wir aber auch mit Architekten zusammen. Mit jedem Instrument möchten wir dem Raum einen Hauch von Wärme geben, die den Klang und die Ästhetik vereinigt und ein Wahrnehmen des Raumes und Empfinden des Tones ermöglicht.
Auch unsere Sinnesorgane haben sich mit der kulturgeschichtlichen Entwicklung entscheidend verändert, deshalb beachten wir heutzutage auch diese Aspekte.
Da wir bei uns unter anderen auch Restauratoren und Handschnitzer beschäftigen, werden alle Restaurierungsarbeiten wie z. B. Marmorierungen, Konservierungen, Schnitzereien, Vergoldungen usw. bei uns in der Werkstatt ausgeführt. Bei diesen Arbeiten bedienen wir uns streng traditioneller Techniken.
Modernste Technologie und fachmännische Kenntnisse unserer Mitarbeiter ermöglichen die Anfertigung aller Orgelteile in eigener Produktion. Wir arbeiten auf 10.000 m2 Fläche, davon gibt es 4200 m2 Arbeitsflächen und 5500 m2 Außenflächen.
Die Produktion in der Werkstatt findet in mehreren Abteilungen statt, und zwar:
- HOLZLAGER (ca.500 m2)
- 2 Stück TROCKENKAMMER
- HOLZWIRTSCHAFTSABTEILUNG (Tischlerwerkstatt, Maschinenwerkstatt, Handwerkstatt); Anfertigung aller Holzteile
- METALLWERKSTATT; Gießen der Metallplatten und Anfertigung der Metallpfeifen
- INTONATIONSRAUM; Pfeifenintonation
- MONTAGENWERKSTATT; Höhe 15,5m, Breite 10,5m, Tiefe 9 m
- RESTAURIERUNGSWERKSTAT; Restaurierung aller Orgelteile
- SCHNITZEREIWERKSTATT; Anfertigung der Orgelornamenten – Dekoren, Restaurierung von Ornamenten
- LACKIERWERKSTATT
- LAGER FÜR DAS MATERIAL
- AUSSTELLUNGSRAUM
- PROJEKTIERUNGSBÜRO; Zeichnen der Pläne für die Orgeln
- BÜROS; Die Verwaltung des Unternehmens
- SPEISERAUM
- GARDEROBEN
Unsere Firma ist mit modernster Technik ausgerüstet: CAD/CAM - Systeme, CNC-Maschinen etc.
Trotz der hochtechnisierten Ausstattung wird in unseren freundlich gestalteten Werkstätten streng nach alten handwerklichen Traditionen und Regeln unter Verwendung bester Materialien gefertigt.
Ebenso haben wir eine Gießerei, wo die Platten gegossen werden. Seit dem Jahr 2006 arbeiten wir auch auf einer der größten computergesteuerten 32' Zinnhobelmaschine, vom Ton F, die uns auch die Herstellung 32' Platten ermöglicht.
Die Anschaffung und die Vorbereitung des Holzes ist einer der empfindsamsten Betriebsabläufe beim Orgelbau. Unsere Holzlieferanten besorgen für uns die Holzfällung zu genau bestimmten Jahreszeiten. Das Holz wird dann auf natürlichem Wege getrocknet – Weichholz von zwei bis vier Jahre, Hartholz vier bis sieben Jahre. Die Endphase des Trocknens nehmen wir selber in eigener Trockenanlage für jedes Projekt separat wahr.
Die Orgel wird computerunterstützt konstruiert, und zwar verwenden wir für das Zeichnen der Pläne AUTOCAD-Programme. Die Pläne werden im Maßstab 1:1 gezeichnet.
Ungefähr ein Drittel unserer Projekte haben wir mit zusätzlicher Elektroregister- oder Tontraktur und dem Zusatz Setzeranlage mit MIDI-Anschluss angefertigt. Diese Computerunterstützung bietet einige 1000 Setzer-Kombinationen und andere Leistungen.
Bei uns gibt es durchschnittlich 60 Mitarbeiter, die eine Tischler- oder Holzwirtschaftsausbildung haben. Viele sind auch Musiker, was noch besonders bedeutend ist. Die meisten haben die Orgelbaufertigkeiten in unserer Werkstatt erworben, wo eine Ausbildung mit ausländischen Fachleuten, Orgelbaumeistern und Lehrern des Orgelbauwesens aus Wien stattgefunden hat. Einige haben wir auch zur Ausbildung nach Deutschland geschickt. Alle Mitarbeiter haben in unserer Werkstatt von 2 bis 19 Jahre Berufserfahrung sammeln können.
Professioneller Projektleiter: Anton Škrabl, Orgelbaumeister (26 Jahre Berufserfahrung im Orgelbau)
Produktionsleiter Orgelbau: Lotrič Danilo, Dipl.Ing Holzwirtschaftstechnik..
Metall-Werkstattleiter: Roman Tramšek, Maschinentechniker – Hersteller Labial- und Zungenpfeifen
(16 Jahre Berufserfahrung)
Arbeitsvorbereitung: Vinko Murko, Holzwirtschaftstechniker (16 Jahre Berufserfahrung)
Projektant: Harold Križanec, Metalltechniker (14 Jahre Berufserfahrung)
Intonateure: Marjan Ostruh, Musiker (19 Jahre Berufserfahrung)
Emil But, Elektrotechniker, Musiker, Intonateur (11 Jahre Berufserfahrung)
Igor Prah, Elektrotechniker, Organist, Intonateur (16 Jahre Berufserfahrung)
Fallweise arbeiten wir auch mit deutschen Fachleuten zusammen:z.B. mit Albert Nass, der uns beim Konstruieren der Orgel hilft, Siegfried Jehmlich, der für uns manchmal spezielle Projekte intoniert sowie mit Karsten Hörl.
Diese wunderbare Arbeit, die wir mit unseren Mitarbeitern mit viel Freude ausüben, ermöglichte uns, dass wir mit unseren Kenntnissen, Fähigkeiten und Arbeitseifer auch außerhalb der slowenischen Grenzen auftreten. Deshalb haben wir in einigen Staaten auch Vertretungen eröffnet. So können wir noch schneller auf Bedürfnisse und Wünsche unsrer geschätzten Partner vor Ort reagieren.
Unsere Vertretungen im Ausland sind:
- ÖSTERREICH - Partner für Orgelbau Škrabl in Wartmannstetten/N.Ö.
- DEUTSCHLAND - Orgelbau Škrabl GmbH, Augsburg
- 2009 Partnerschaft in NIEDERLANDEN – Consultare Orgelbouw Ądviesbureau Jan Bambacht
- GROSSBRITTANIEN - Skrabl UK, Huddersfield
- ITALIEN – Pinchi&Skrabl (Partnerschaft), Foligno
Da wir große Kapazitäten haben, ist es uns möglich, uns an die mit dem Auftraggeber vereinbarten Termine zu halten. Termintreue ist eines unsrer Firmenprinzipien!
Auch wenn wir von Seiten unserer zufrieden Geschäftspartner viel Lob und Anerkennung für fachmännische und qualitative Arbeit erhalten, ist für uns die Zustimmung der Organisten von besonderer Bedeutung Also der Menschen, die in besonderer Weise mit unseren Instrumenten in Beziehung treten; im Gefühl und der Liebe zur Musik und der Identifikation mit unserem Produkt, der Königin der Instrumente.
Für alle weiteren Informationen stehe ich Ihnen mit meinen Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung.
Zugleich lade ich Sie herzlich ein, uns zu besuchen und sich unsere Werkstatt und unsere schon angefertigte Produkte anzuschauen und sich von der Qualität unserer Arbeit zu überzeugen.
Mit bester Empfehlung,
Anton Škrabl
Reference >>
Anton ŠKRABL, s.p.
Brestovec 30
SI - 3250 Rogaška Slatina
Tel.: 03 81 82 100
Fax: 03 81 82 113
anton.skrabl@siol.net
UID-Nummer: SI85424269






